Brennendes Schweinefett

Ja, wir sind wieder zurück.
Ein Wochenende gefüllt mit Grillen,Bier, Schweinefleisch, Bier, Rindfleisch, Bier, Lamm, Bier, Segeln, Bier, Sonnenstich, Bier, Wander, Bier, Bier und Bier, Bier und Schweinshaxn, Taxifahrt und Bier.
Wenn ich meine Verbrennungen 4. Grades Überwunden hab, schreib ich hier auch was rein.
Zumindest konnte ich den Buben mal zeigen, wie es in Santiago zugeht.
Und dass die Bayern ein schüchternes und feiges Völkchen sind.
Freitag abend, nach einer langen Autofahrt mit Kazonga und Floriel, im Dusteren am Campingplatz St. Alban in Diesen angekommen.
Der Besitzer hat uns gleich eine Ecke zugewiesen, da können wir machen, was wir wollen.
Herrlich.
Kaum Wohnwägen um uns herum, alles Dunkel.
Also können wir laut sein.
Zelte aufgebaut, Grill angeschmissen, 2Fast4 abgeholt.
Höhepunkt war das herrlich gegrillte Rindfleisch, mit extra Würze.
Der Dauercamper vom anderen Ende des Zeltplatzes hat uns noch 4 Bier vorbeigebracht, damit wir möglichst lange wachbleiben, um seinen Buben die Decke zu zeigen.
Das hat er vermutlich bereut.
Denn wir haben uns so bis 2 Uhr lärmend auf dem Platz unterhalten.
Und als wir in den Zelten lagen kam auch schon ein Dauercamper und wollte uns fast vom Platz schmeißen.
Am nächsten Morgen kam dann ein Nachbar und meinte wir seien extrem laut gewesen.
Der Besitzer hat nur gemeint, dass wir es ja schön hätten krachen lassen und heute bitte etwas leiser sein sollten.
Es war ja schon 12 Uhr Mittags, also ab an den Ammersee, Boot gemietet bei Kapitän Stefan und raus ins stürmische Gewässer.
Hofften wir.
Einzig Floriel schrie immer panisch auf, wenn er am Horizont den Dampfer sah, dass dieser uns doch gleich überrollen würde.
Trotz Flaute sind wir jedesmal rechtzeitig ausgewichen.
Kazonga hat ein Anlegemanöver an den Tag gelegt, das vermutlich in die Geschichtsbücher des Ammersees eingehen wird.
Sogar Skipper 2Fast4 hat im dafür auf die Schulter geklopft.
Auf der Rückfahrt meinte Kazonga nur, dass _wir_ genug geredet hätten, dieses Wochenende, und dashelb jetzt nur noch Schweigen sollten.
Ich hab an der Stelle auch die Bestrafung für die Extrawürze im Rindfleisch erhalten.
Sonnenstich und -brand.
Daher viel unsere Wanderung mit Schaufelraddampferfahrt eher ruhig aus, ich hab noch mit Schweiß und meinem Körper kämpfen müssen, Kazonga mit seinen weißen Schuhen.
Aber belohnt wurde die Tapferkeit oben am Kloster.
Floriel hat für seine Mutter eine Kerze gekauft.
Kitsch pur, wie es im Devotionaliengeschäft eben üblich ist.
Da mußte ich die Jungs daraufhinweisen, dass dies nicht anders in Santiago de Compostela ist, nur um ein paar Größenordnungen verschoben.
von 18 Uhr bis 20:15 Uhr haben wir Bock, Doppelbock und Schweine vernichtet.
Da das Kloster allerdings so früh zumacht, mußten wir in diesen nochmals in einen Italiener gehen, echte Wirtschaften gibts in Bayern wohl nichtmehr, um dort weiterzutrinken.
Somit waren wir kurz vor 23 Uhr am Campingplatz und zu Freude unserer Nachbarn auch ziemlich bald in den Schlafsäcken, damit diese uns im eigenen Saft schmoren lassen.
Ein schneller Aufbruch ermöglichte heute dann auch die Rücfahrt um 12 Uhr.
Schnell zu 2Fast4 nach München und seinen Zellentrakt.
Schon gings weiter nach Stuttgart und von Kazonga über herrliche Landstraßen, mit ach so schönen Landschaften, wie auf der Hinfahrt, bis nach Stuttgart zurück.
Von Freitag bis Samstag: 4,5 kg Fleisch vernichtet. 1,125 kg pro Person.

Jungs, nächstes Jahr hab ich 02.06.08-28.09.08 Praxis, da können wir losziehen!
:))

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Google Ergebnisse

Manche Ergebnisse bei Google erstaunen mich doch immer wieder.
Dass ich über Halogenherd zu finden bin, weiß ja inzwischen jeder.
Auch Altweibersommer 2007 oder Qantephysik.
Aber folgender Suchbegriff hat mich dann dennoch erstaunt:
god is not great

(Ja, das ist meine normale Bildschirmauflösung/Breite)
Insgesamt 127 Millionen Hits.
Ich bin dabei Platz 3.
Hinter Amazon.
Vor allen anderen.
Mit einem Satz, der keinen Sinn ergibt
:))

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Elektronische Noppenfolie

Schön Symmetrisch zum Artikel 1000( also müßt ihr Nichtmathematiker bei Eintrag 999 nachschaun), hab ich hier ein neues Spielzeug aus dem fernen Japanlande.
Ihr kennt doch alle die Verpackungsfolie mit den kleinen Luftbläschen, die man zum Platzen bringen kann und dabei unendlich viel Spaß hat.
Was macht man aber, wenn man was Platzen lassen wir, aber keine Folie hat?
Kein Problem, denn dank modernster Elektronik ist sowas auch im Tamagotchiformat erhältlich. Noch dazu gibt er alle 100 Popps einen Furz oder ein Stöhngeräusch von sich.
Vorbestellen könnt ihr das Puchi Puchi im Store von StrapYa

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Dukduk Männerwallfahrt

Morgen ist es soweit.
Die 4 Dukdukmitglieder 2Fast4, Floriel, Kazonga und Isnochys begeben sich auf die Wallfahrt an den geheiligten Bierort Kloster Andechs.
Freitag 16:30 Uhr gehts los. Abfahrt Stuttgart.
Der Abend wird am Ammersee verbracht bei Brandopfern und Trinkgelage.
Samstag will das Team segeln gehen. Oder auch nur rumlungern.
Der Abend steht ganz im Zeichen der tiefgründigen Bierlesung in der Klostergaststätte.
Sonntags ist der Tag des Herrn, also wird geruht.
Weiterhin steht der Samstag zur geschichtlichen Fortbildung und geistigen Erbauung zur Verfügung.
Besonders wird sich erhofft, körperliche Gebrechen und Laster durch diese seelische Reinigung zu beseitigen.

(Dies ist nun Artikel 1000 auf dieser Plattform, die ich seit 2 Jahren betreibe, die 1,5 Jahre zuvor sind im alten Archiv zu finden und wurden nicht mitgezählt)

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Oshiri Kajiri Mushi – Hinternbeißer – Bottom Biting Bug

Die Japaner!
Ein verrücktes Völkchen!
Ihnen gefallen Dinge, die keinen Sinn machen, z.b. ein Playstationspiel, in dem es darum geht, Dinge mit einem Klebeball aufzusammeln.
Oder dieses Musikvideo:

Nicht nur hierzulande schaffen es Kinderlieder iin die Top 10.
(Dies ist Eintrag 999 in meinem Blog, der darf so sein)

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Authors@Google

Per Zufall bin ich über diesen YouTube Kanal gestolpert.
Recht interessante Runden..60 Minuten lang, wer also mal ein paar Stunden Zeit hat;)
Hier sind Christopher Hitchens und James Randi, welche ich mir heute angeschaut hab.

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Englischunterricht

Dieses Textbuch soll vermutlich japanischen Schülern die englische Sprache näher bringen:

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Verwirrendes Bekenntnis

PZ Mayer hat es mal wieder auf den Punkt gebracht.
Das, was uns erzählt wurde, hört sich aus einem objektiveren Standpunkt mehr als nur seltsam an:
(Ich übersetze nicht, English sollte hier ja jeder beherrschen)

There is this old myth about a god who has sex with his human mother to give birth to himself, who grows up to be killed (but not really), and this depreciated sacrifice somehow means everyone else gets to go to heaven when they die. If they believe it, that is; otherwise they go to hell and suffer for eternity.

Dies dient als Grundlage für folgende Einschränkungen:

Now I’m supposed to…

  • …believe in this fairy tale myself;
  • …believe that accepting this fairy tale helps people be better human beings;
  • …believe that accepting this fairy tale helps people be better scientists;
  • …regard people who swallow this fairy tale with the same respect I do those who see through the nonsense;
  • …refrain from criticizing this fairy tale; and/or
  • …pretend this fairy tale isn’t a load of ridiculous bullshit.

Das alles wurde schön zusammengetragen

The Nicene Creed is not a profession of the basic orthodoxy of the Christian faith. It’s a rationality test.
If you believe one line of it, you’ve failed.

Auch wieder was dazugelernt. Das Nicene Creed ist also das Glaubensbekenntnis 1.0.
Nicht dass ich dieses Vokabular irgendwo sinnvoll in einer Konversation einsetzen könnte. Aber ich durfte ja auch so Sprachen, wie Setl und Prolog lernen..

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Befristete Eheverträge

Das kennen wir doch schon aus den Hamilton SciFis, nicht wahr, 2Fast4?
Paulis Vorschlag stürzt uns wahrlich nicht in eine tiefe Sinnkrise, denn als belesene Menschen haben wir solche Gedankenspiele längst hinter uns gebracht. Es lediglich auf 7 Jahre einzuschränken zeugt wieder vom Populismus der Konservativen. Als here Ziele wären eher Kindererziehung, bzw. ein selbst festzulegender Zeitraum anzusetzen.
Indeed, wir leben in herrlichen Zeiten. Anne hat gestern ja schon den Plot der NASA offengelegt, welche ein Generationenschiff bauen wollen.
Heute diese Nachricht, vermutlich werden wir in Zukunft uns einem Jungbrunnen hingeben können.
Ich mag Hamilton immer mehr:))

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Die Jahre der Aliens

Dieser Artikel ist für Anne geacht, vielleicht wagt sie sich somit wieder an die SciFi.
„Die Jahre der Aliens“ von Robert Silverberg beschreibt 55 Jahre der Occupation der Erde durch Außerirdische. Zugegeben, die Idee dahinter ist nicht sonderlich neu. Außerirdische landen, versklavien die Menschheit, diese versucht sichzu befreien. Dabei richtet Silverberg sein Hauptaugenmerk auf einen Familienclan, der an der Westküste Amerikas lebt. Dieser Clan versucht von Anfang an gegen die Besatzer Widerstand zu leisten. Welche Auswirkungen diese Invasion auf die Gesellschaft hat, der Widerspruch von Kollaboration und Widerstand, Gewissenskonflikte, etc. werden leider nur gestreift. Im Wesentlichen beschreibt er die Entwicklung der Familie und der einzelnen Charaktere in diesem Zeitraum.
Das Buch hab ich vor 10 Jahren das erste mal gelesen und seitdem sicherlich noch 3-4 mal.
Gut, Silverberg ist jetzt kein Hardcore SciFi Autor, eher die seichte Masche. Daher sollte der Einstieg wirklich leicht fallen. Besonders für ein Mädchen, wie Anne, da es hier auch um Liebe, Verrat und Leidenschaft geht, was euch Soapguckerinnen und Fantasyleserinnen doch begeistern sollte.
:)))

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